Viele Bildagenturen verkaufen inzwischen auch Grafiken, die man im JPG Format oder als Vektorgrafik (SVG) einreichen kann. Fotografen haben so auch bei schlechtem Wetter und ohne Fotostudio die Möglichkeit Bildmaterial zu produzieren. Dafür braucht es noch nicht einmal teure Profi-Software. Die üblichen Programme zur Bildbearbeitung reichen meist auch und speziell zur Grafikerstellung findet sich allerhand Freeware im Netz. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich zum Beispiel das vektorbasierte Grafik- und Zeichenprogramm
Inkscape. Mit ihm lassen sich Vektorgrafiken auf relativ einfache Weise erstellen. Alternativ kann man das Ergebnis auch als Foto (PNG) in jeder gewünschten Größe abspeichern. Gerade im Hinblick auf die Vermarktung in Bildagenturen ist die beliebig skalierbare Bildgröße von SVG Dateien ein großer Vorteil. Wer sich näher mit Inkscape beschäftigen möchte, kann auf das Buch „
Inkscape Kompakt“ sowie diverse Foren und Fanseiten im Internet zurückgreifen. Video Tutorials sind zudem reichlich bei YouTube vorhanden.
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Shotshop ist eine etwas andere Bildagentur, mit Sitz in Berlin. Alle Bilder kosten hier 30 Euro Sie werden immer in der maximal verfügbaren Auflösung abgeben und können vom Kunden beliebig oft verwendet werden, egal um welche Auflage es sich bei den Kundenprojekten handelt. Die Anmeldung als Fotograf hat zunächst ein Startkontingent von 30 Bildern zur Folge (JPG mind. 2800*2000 Pixel, bis 16 MB), welche maximal hoch geladen werden dürfen. Aus der Qualität und Vielfalt dieser Fotos wird das Bildkontingent für die folgenden Monate errechnet. Man muss sich daher ein wenig an dem orientieren was Kunden aktuell suchen. Einige Hinweise dazu finden sich in der Rubrik „Most Wanted“. Eine genaue Anleitung zu allem was man als Fotograf bei Shotshop zu beachten hat bietet das „Briefing“, natürlich alles in Deutsch. Um Fotografen das Verschlagworten zu erleichtern werden automatisch zur Bildbeschreibung relevante Suchbegriffe vorgeschlagen.
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Die Nutzung eines professionellen Fotostudios ist Hobbyfotografen meist nicht möglich, da die technische Ausstattung einfach viel zu teuer ist. Zum Fotografieren von kleineren Objekten gibt es aber auch günstigere Möglichkeiten. Mit ihnen erhält man im einfachsten Fall einen einfarbigen Hintergrund und Licht in Form von Fotolampen. Man sollte allerdings nicht zu hohe Erwartungen an die Qualität der Ergebnisse haben. Oft reicht das Licht der mitgelieferten Lampen nicht aus und muss durch Tageslicht oder zusätzliche künstliche Lichtquellen ergänzt werden. Hinzu kommen manchmal Probleme mit dem Weißabgleich der Fotokamera. Auch sollte überprüft werden, ob das Objektiv der eigenen Kamera überhaupt für derartige Nahaufnahmen ausgelegt ist. Ein Mini Fotostudio ist in verschiedenen Ausstattungen erhältlich, die Preise gehen von ca. 50 bis etwa 200 Euro. Verbreitet sind die folgenden Modelle:
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Studio mit Lampe, Stativ und Tasche (ca. 60€)
B.I.G. ready-to-go (ca. 170€)
"premiumclick" mit allerlei Zubehör (ca. 200€)
Pitopia ist eine deutsche Bildagentur, die derzeit auch nur Fotografen aus Deutschland offen steht. Das Preismodell ist sehr einfach. Web-Auflösungen kosten 2,99 und in der Print-Auflösung erhält man ein Bild für 29,95 Euro. Als Fotograf kann man sich auf 50% davon freuen und erhält seine Einkünfte jeden Monat automatisch auf sein Bankkonto, falls es zumindest für 10 Euro gereicht hat. Neben dem Verkauf von Bildern haben Fotografen bei Pitopia auch die Möglichkeit sich auf einer selbst gestaltbaren Seite mit Bild, Beschreibung und Kontaktmöglichkeiten zu präsentieren. Dabei ist es auch möglich einen Künstlernamen zu verwenden. Weiterhin sind Kunden im Falle einer Redaktionellen Verwendung von Bildmaterial verpflichtet, den Namen des Bildautors zu nennen.
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Wer sich mit Stockfotografie beschäftigt merkt schnell, dass Motive sich am besten verkaufen, wenn man sie mit einem weißen Hintergrund anbietet. Dieser Anforderung kann man sich schon beim fotografieren nähern, indem man Objekte vor einer weißen Fläche positioniert und für ausreichend Licht sorgt. Professionelle Ergebnisse lassen sich aber in der Regel nur mit entsprechender Nachbearbeitung am PC erzielen. Zum Glück ist entsprechende Software inzwischen auch für Privatpersonen erschwinglich geworden. So ist zum Beispiel das Grafikpaket
KnockOut 2 heute schon für unter 40€ erhältlich. Diese Software ermöglicht das Freistellen von Objekten sogar dann, wenn feinste Details wie Haare, Federn, Schatten oder unscharfe Ränder vorhanden sind. Die benötigten Bildbestandteile lassen sich leicht vom Hintergrund ablösen und das ohne sichtbaren Rand.
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Einen recht netten, aufgeräumten Eindruck macht die Stockfoto Agentur
Albumo. Wer diesen Namen noch nicht kennt, muss sich nicht wundern, denn sie ist noch relativ neu. Vorbildlich bis jetzt die vergleichsweise schnelle sowie nicht übertrieben kritische Bildfreigabe. Positiv fällt mir auf, dass man Verkäufern auf deren Profilseite (mit Selbstbeschreibung und Homepage-Adresse) Kommentare hinterlassen kann. Auch Fotos lassen sich kommentieren und sogar über extra bereit gestellte Codes in Websites, Blogs und Foren einbinden bzw. verlinken. Wer seine Portfolios breit streuen möchte sollte Albumo einfach ausprobieren. Das sie es ernst meinen und auch die finanziellen Möglichkeiten haben, um ein derartiges Projekt aufbauen zu können, sieht man schon daran, dass aktuell 25$ je 250 akzeptierte Bilder zusätzlich gutgeschrieben werden.
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Journalistische Fotos für die Magazine des eigenen Verlages und zur exklusiven Vermarktung über den Partner PicturePress sucht
Augenzeuge.de, ein Ableger des STERN. Hier geht es um „aktuelle bewegende“ Bilder für Nachrichten und Reportagen mit einer „nachrichtlichen Bildbeschreibung“. Sie können online oder per MMS hochgeladen werden. Fotografen erhalten einen Anteil von 50% aus den Bildhonoraren, die für Kunden fällig werden. Die genaue Höhe der Honorare richtet sich nach Bildgröße und Auflage. Tendenziell geht es aber in folgende Richtung:
* kleine Bilder in Tageszeitungen je nach Auflage: 45 - 100 €
* für Illustrierte mit 1 Mio. Auflage gelten bei 1/2 Seite ca. 260 € als Richtwert
* bei Illustrierten mit 1 Mio. Auflage werden für den Titel etwa 820 € fällig
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